Abi Pitum in Penzberg

Penzberg, 25.09.2008

Abi Pitum in Penzberg

US-Generalconsul Eric Nelson, der bosnische Generalkonsul Stako Bitanga und der jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Abi Pitum

Penzberg – Gäste von Rang fanden sich kürzlich zum Fastenbrechen in der Penzberger Moschee ein. Darunter waren erstmals auch ein Vertreter des jüdischen Glaubens.

Während des Ramadan nehmen Muslime den ganzen Tag, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, weder Speisen noch Getränke zu sich. Ist die Sonne aber untergegangen, findet dann das Fastenbrechen statt, welches oft in festlichem Rahmen gefeiert wird. So geschah es auch am Mittwochabend in der Penzberger Moschee. Neben vielen Muslimen, Vertretern der Stadt Penzberg und verschiedener Institutionen waren dieses Mal auch wieder Ehrengäste eingeladen. US-Generalconsul Eric Nelson, der bosnische Generalkonsul Stako Bitanga und der jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Abi Pitum sowie Rainer Oechsle, Beauftragter der evangelischen Landeskirche für Islamfragen, waren der Einladung ins Islamische Forum nach Penzberg gefolgt.

“Ramadan ist auch der Monat des Friedens und der Versöhnung”, sagte Bayram Yerli, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde Penzberg.

Über die Gemeinsamkeiten von Islam, Juden- und Christntum sprach Rainer Oechsle: “Die Bezüge der drei Religionen aufeinander sind so stark, dass wir gut miteinander leben und uns gegenseitig bereichern können.” Er war auch von folgendem überzeugt: “Eines Tages werden wir in der Lage sein, miteinander solidarisch zu sein.”

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