Die Islamische Gemeinde Penzberg verurteilt mit aller Entschiedenheit die jüngsten Hassvideos im Internet.
Dazu Benjamin Idriz, Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg: "Hassprediger wie Harrach und anderen Extremisten, haben in muslimischen Reihen keinen Rückhalt"
Imam Idriz hat sein Aufruf insbesondere an Muslimen wiederholt: „Zusammenarbeit zwischen den Muslimen und den staatlichen und zivilen Einrichtungen ist unentbehrlich für die der Sicherheit im Land, für die gegenseitige Achtung und Gleichgerechtigkeit sowie für das friedliche Zusammenleben. Besonders die Muslime sollen miteinander kooperieren und unsere Stimme gegen den Terror, der in Namen des Islams verübt wird, noch lauter erheben. Unsere Stimme gegen diese kriminelle Taten darf nicht leise sein. Missbrauch der Religion und Anwendung der Gewalt in Namen des Islams, Entführung der Menschen und Verbreitung von Hass bringen nicht nur einen großen Schaden den Menschen und dem Universum sondern schadet umsomehr dem Islam und dem Muslimen. Es reicht nicht diese Terrorakten zu verurteilen, sondern die muslimischen Gelehrten sind aufgerufen eine klare und deutliche Rechtsmeinung zu bringen, in welcher jeder der unheil auf der Erde anrichtet, nicht mehr als Angehöriger der islamischen Gemeinschaft betrachtet wird und die höchste Strafe Diesseits und Jenseits verdient. Wir als Muslime sind verpflichtet dieses Land, welches wir als unsere Heimat erleben, gemeinsam zu beschützen und erhalten für unsere Nachkommen.“ so der Imam Idriz.
Von den islamsichen Gemeinden in Deutschland geht keine Gewalt aus. "Das soll auch so bleiben". Der Vorsitzende des Zentralrat der Muslime in Deutschland, Dr. Ayyub A. Köhler sagte dazu: „Wir tun alles, was in unseren Möglichkeiten liegt, uns und die gesamte Gesellschaft vor Gewalt und Hasspredigern zu schützen, den Extremismus zu bekämpfen und diesen Terroristen das Handwerk zu legen“. berichtet islam.de
Wer für den Islam und die Muslime Gutes tun will, soll, so der ZMD-Vorsitzende weiter, das mit seinem guten Verhalten und dem Friedenmachen beweisen. Dies schreibt uns unsere Religion vor.