SPD-Delegation besucht Islamische Gemeinde Penzberg

Auf Einladung von Imam Benjamin Idriz haben Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion am Wochenende die Islamische Gemeinde in Penzberg besucht. Unter den 2.500 Moscheegemeinden in Deutschland und 350 in Bayern ist die im oberbayerischen Penzberg eine der Bekanntesten.

In ihren Räumen findet ein breites Spektrum an Aktivitäten statt: staatlich geförderte Integrationskurse mit Kinderbetreuung, Deutschkurse für die Gemeindemitglieder, eine Kinderkrippe, interreligiöse Mutter-Kind-Gruppen und Schülerförderung. Ihre Gastfreundschaft und Offenheit bewies die Islamische Gemeinde, als sie zeitweise den Penzberger Waldkindergarten beherbergte, der dringend eine Unterkunft suchte.

Das neue Gebäude des Islamischen Zentrums wurde 2005 mit Unterstützung der SPD-geführten Stadt Penzberg eröffnet. Die Gestaltung durch den Augsburger Architekten Alen Jasarevic wurde bereits mit Auszeichnungen bedacht. Der Moscheegemeinde gehören etwa 700 Mitglieder an - das Einzugsgebiet hat einen Umkreis von etwa 50 Kilometern. Bereits über 15.000 Muslime und Angehörige anderer Religionen haben das Islamische Forum der Gemeinde besucht.

Alexander Reissl, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wir danken unseren Gastgebern für die Einladung, den freundlichen Empfang und die vielen Informationen über die Islamische Gemeinde Penzberg. Bereits die Hausführung durch die Vizedirektorin Frau Yerli hat gezeigt, dass gelungene Integration vor Ort in den Kommunen stattfindet und dass es dazu keine Alternative gibt. Während die CSU viel zu lange die Augen vor der Realität verschlossen und wertvolle Zeit mit der nutzlosen Debatte über das Einwanderungsland Deutschland vergeudet hat, unterstützt und betreibt die SPD seit Jahrzehnten praktische Integrationspolitik vor Ort und pflegt auch in Zukunft den freundschaftlichen Dialog mit den Muslimen.

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Quelle: http://www.spd-rathausmuenchen.de/index/presse/2816924.html